Internationaler Bodenseepokal

Superbedingungen vor Überlingen

Seglerherz was willst Du mehr: Sonne, Wolken, Wind von 2 bis in der Spitze 6 Beaufort; diesmal war alles geboten. Doch der Reihe nach:

Bei strahlendem Sonnenschein begrüßte der Präsident Erich Frieling 19 H-Boot- Crews, die sich nach der wie immer knackig kurzen Steuermannsbesprechung von Wettfahrtleiter Hans Wenk allerdings noch etwas gedulden mussten, bis sich der Seewind (Südost) gegen 14.00 Uhr durchsetzte. Es ging flott aufs Wasser und vier Wettfahrten konnten bei herrlichen Bedingungen zügig durchgezogen werden. Schon am ersten Tag deutete Peter Zauner mit seiner Mannschaft Anna Schorr und Timo von Schorlemer seine Ambitionen mit zwei 1. Plätzen an, dicht gefolgt von Micki Liebl mit nur drei Punkten Rückstand. Es war ein wunderbarer Segeltag und nach dem Einlaufen beim obligatorischen Freibier sah man nur glückliche Gesichter. Abends wurden wir mit einem hervorragenden Menü mit Suppe, Ungarischem Gulasch und Dessert verwöhnt. Die Bewirtung im Clubhaus haben Elvira und Deepak übernommen und machten es mit ihrer Crew sowie Koch Francois hervorragend, großes Kompliment.

Auch am Sonntag herrschte Kaiserwetter. Wiederum warteten die Segler bis der Seewind einsetzte. Allerdings konnten nur drei Wettfahrten gesegelt werden, da offensichtlich die Schlechtwetterfront aus Westen eine längere Thermik verhinderte. Sehr gut kam Micki Liebl mit diesen Bedingungen zurecht und ersegelte zwei 1. Plätze, allerdings auch seinen Streicher. Ähnlich ging es Peter Zauner mit einem 2. und einem 1. Platz und eben auch dem Streicher. Die Spitze rückte also bis auf zwei Punkte aneinander heran.

Nach dem Einlaufen gab es natürlich wieder Freibier und im Anschluss einen sehr guten „Spaghetti-Plausch“ mit einer Bolognese- und einer Champignon-Soße. Auch dieser Tag war absolut gelungen.

Der Montag schließlich brachte den angekündigten Westwind mit Windstärken zwischen 4 bis in der Spitze 6 Beaufort. Es war eine tolle Wettfahrt mit langen Kreuzen und rauschenden Spigängen. Am Schluss setzte sich Sven Holzer knapp vor Knut Viehweger durch. Wir kamen, trotzdem unser Edin über Bord gegangen war, noch auf den 3. Platz.

Sehr erfreulich war, dass wir alle acht ausgeschriebenen Wettfahrten bei fairen und wunderbaren Bedingungen segeln konnten. Dabei fand die Serie mit Peter Zauner und seiner Crew einen verdienten Sieger.

Abgeschlossen wurde die tolle Veranstaltung mit der obligatorischen Preisverteilung am frühen Nachmittag, wobei auch der einsetzende Regen nicht mehr störte, so dass alle Segler sich rechtzeitig auf den Nachhauseweg machen konnten.

Gerhard Fuchs

von Gerhard Fuchs