H-Boot Kanne

Kai Niederfahrenhorst und Mannschaft holen H-Boot-Kanne zurück an den Starnberger See

Start frei: Die Saison ist eröffnet.
Start frei: Die Saison ist eröffnet.

Nachdem die H-Boot-Kanne im letzten Jahr von Knut Viehweger und Mannschaft nach Düsseldorf an den Rhein entführt wurde, bleibt sie im Jahr 2017 nun wieder am Starnberger See. Kai Niederfahrenhorst, Steffi Ernst und Florian Wider aus dem Münchner Yachtclub segelten gekonnt zum Sieg. Auch wenn es ihnen die weiteren 32 Mannschaften nicht zu einfach machen sollten:

Begonnen hat die H-Boot-Kanne aber wieder ganz geruhsam am Freitag. Für alle die an diesem Tag die Anreise nach Seeshaupt machten, wartet eine Kran- und Hafenmannschaft und ist behilflich die Boote im Hafen sicher unter zu bringen. Zudem gab es im Anschluss noch ein würziges Puten-Curry und Bier und Cocktails zum Löschen. Der harte Kern hielt es noch bis in die Nacht aus.

Der spätere Sieger führt das Feld an.
Der spätere Sieger führt das Feld an.

Der Samstag begann mit Sonne. Pünktlich zur Auslaufbereitschaft war auch schon eine schöne Nord-Briese in der Bucht. Wettfahrtleiter Ernst Wunder fackelte wie immer nicht lange und der erste Start wurde kurz vor 11 Uhr angesetzt. Immerhin war der Wind nur im Süden des Starnberger Sees, weiter nördlich war komplette Flaute. Dieser hielt dann für zwei volle Wettfahrten durch, die beide von uns (Peter Zauner mit Timo von Schorlemer, Maren Bertling und Anna Schorr) gewonnen werden konnten. Bei der dritten Wettfahrt wurde der Wind dann aber deutlich schwächer und diese auf eine Runde mit Zielkreuz verkürzt. Hier hatte Kai Niederfahrenhorst mit Mannschaft die Nase vorn.

Eine weitere Wettfahrt musste abgebrochen werden, der Wind drehte von Nord auf Süd-Ost. Leider stabilisierte sich der Ost-Wind auch nicht wirklich. Ein weiterer Startversuch wurde gleich noch binnen der letzten Minute abgebrochen, wenig später folgte das Hafenrennen. Es blieb bei den drei Wettfahrten und so ging es nahtlos ins Abendprogramm über.

Einsam am Pin-End: Kai Niederfahrenhorst gelingt ein klassischer Steuerbordstart.
Einsam am Pin-End: Kai Niederfahrenhorst gelingt ein klassischer Steuerbordstart.

Ulli Hock, der auch schon tags zuvor aufgekocht hatte, bereitete mit seiner Küchencrew zuerst eine herzhafte Rinderbrühe mit Einlage und anschließend ein leckeres Tafelspitz mit Kartoffelsalat zu.

Am Sonntag konnte sich der ganze Starnberger See dann über Wind freuen, leider aber auch über Regen. Pünktlich mit der angekündigten Auslaufbereitschaft um 10 Uhr ging es auch aufs Wasser um den nassen Spaß nicht zu lange in die Länge zu ziehen. Herausfordernd wurde es dann mit dem Wind: Dreher und Drücker wollten schon richtig erwischt werden. Am besten gelang das in Wettfahrt Nummer vier Philipp Ullherr mit seiner Mannschaft vor Kai Niederfahrenhorst. Da dieser zudem wieder die letzte Wettfahrt als Sieger für sich entscheiden konnte, gewinnt er mit Steffi Ernst und Florian Wider verdient mit 8 Punkten die H-Boot-Kanne 2017. Gefolgt von Walter Pulz mit Marcus Funke und Nils Falch mit +4 Punkten und uns mit +5 Punkten.

Da nicht nur auf dem Wasser schnell gesegelt wurde, sondern auch an Land schnell verpackt, waren binnen kürzester Zeit alle Boote verstaut und die Mannschaften zur Stärkung bei wärmendem Chili zur Siegerehrung bereit. Mit Punkt- und Sachpreisen ging es dann per Schlepp oder mit dem Auto auf den Heimweg.

Der Yacht-Club Seeshaupt bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Kommen und freut sich darauf, dass sich auch im nächsten Jahr wieder so ein schönes Feld aus Nah und Fern zur H-Boot-Kanne zusammen finden wird.

Video vom Samstag: https://www.youtube.com/watch?v=VLqsMHJ0MU4

Fotostrecke: http://ycss.de/Galerie/2017_H-Boot_Kanne/2017_H-Boot.htm

Mit Seglergruß

Peter Zauner (GER-1663)

von Walter Pulz