H-Boot Klassenvereinigung : Segelmotiv.

Stammtische

DHK : H-Boot Stammtisch : Smartphonetracking.

SmartphoneTracking

Referenten: Marcus Baur, SailAnalytics und Dr. Axel Uhl, Chief Development Architect, SAP SE

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DHK : H-Boot Stammtisch : Fit für die Saison.

Fit für die Saison

Jörn Kinner, Technischer Obmann der DHK, wird Tipps geben, was zu beachten ist, bevor die Boote wieder ins Wasser kommen. Zum Thememspektrum wird das Antifouling, das Polieren, die Materialkontrolle u.v.m gehören.

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Weltmeisterschaft

Weltmeisterschaft 2012 im SCE am Traunsee (AUT)

Nach 2002 fand zum zweiten Mal die H-Boot WM am Traunsee in Ebensee statt.

58 Boote aus DEN, FIN, SWE, AUT, SUI, GER, NED und NZL waren am Start. Gut die Hälfte der Teilnehmer nutzte im Vorfeld der WM die Möglichkeit, an der an gleicher Stelle stattfindenden Österreichischen Staatsmeisterschaft teilzunehmen und das Revier zu erkunden. Diese Teams ersparten sich die Vermessung vor der WM, denn jene zur Österreichischen galt auch für die WM.

Nach der Begrüßung am Montag, bei der die örtliche Musikkapelle die Hymnen aller Teilnehmernationen spielte, war das Practice Race vorgesehen, das jedoch der anhaltenden Flaute zum Opfer fiel. Rechtzeitig zu Beginn der Veranstaltung hatte sich das Wetter verschlechtert und die Thermik abgewürgt.

Am Dienstag konnte Wettfahrtleiter Uli Finckh bei Leichtwind einen Lauf durchbringen, danach vereitelten Regen und Gewitter für anderthalb Tage jeden weiteren Startversuch und Warten war angesagt. Sieger des 1. Rennens war das Team um den mehrfachen Weltmeister Steffen Stegger.

Am Donnerstag sah es etwas besser aus und die Boote wurden nach Traunkirchen geschleppt, wo bei 2 Bft aus Süd ein weiterer Lauf gesegelt werden konnte. Mit dem Start zum 2.Rennen des Tages zog über Gmunden ein mächtiges Gewitter auf, das während der zweiten Kreuz mit sintflutartigem Regen, Hagel und Sturmböen einschlug. Die Wettfahrtleitung brachte diese Regatta trotzdem durch. Die Bilanz waren ein gebrochener Mast und vier über Bord gegangene Crewmitglieder. Der Erste in diesem Rennen und gleichzeitig der einzige Tagessieg eines Deutschen bei der WM ging ausgerechnet an den Leichtwindspezialisten Volker Mader vom MYC, der nach dieser Saison seine Segelkarriere leider beenden will.

Zur Überraschung aller stellte sich nach Abzug des Gewitters ein stabiler Segelwind mit bis zu 4 Bft ein, der noch zwei weitere Wettfahrten ermöglichte. Die zur gültigen Wertung der WM benötigten fünf Wettfahrten waren nun erreicht. Sowohl Organisatoren als auch Teilnehmer waren sichtbar erleichtert. Nach diesem Wettfahrttag führte Stefan Frauscher, der mit seinem Vater Hans und Peter Heiniger segelte das Klassement an.

Am Schlusstag konnten nochmals zwei Leichtwindrennen, diesmal wieder vor Ebensee, gesegelt werden, allerdings bei schwierigen Verhältnissen, da die Wolkenbildung die Entwicklung der Thermik störte. Beengt durch die Winddreher und –löcher wurde das Gesamtklassement nochmals kräftig durcheinander gewürfelt. Am frühen Nachmittag standen die Dänen Morten Nielsen, Per Kloster und Nils Henrik Borch mit 16 Punkten Vorsprung auf ihren Landsmann Mads Korsgaard als neue Weltmeister fest. Dritte wurde noch die einheimische Crew um Stefan Frauscher. Auf Platz 5 lag Erich Offermanns aus Aachen als bester Deutscher.

Zum Rahmenprogramm sollte man noch anmerken, dass es nicht immer würdig für eine WM war. Speziell das Würstelessen an einem Abend stand in keinem Verhältnis zum Meldegeld. Ansonsten muss man sagen, dass die Wettfahrtleitung mit den Wind- und Wetterverhältnissen keine leichte Arbeit hatte und es nicht selbstverständlich war eine gültige WM durchzuführen.

Robert Huber und Walter Pulz, GER 1458

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