H-Boot Flotte West

Deutsche H-Boote dominieren Holland Trophy

Gutes Segelwetter begrüßte die Teilnehmer der Holland Trophy 20018 am Alkmaardermeer. 16 Mannschaften nahmen an der Regatta teil, davon genau die Hälfte aus Deutschland. Sechs Wettfahrten wurden an den beiden Regattatagen ausgetragen.  Bei recht konstanten 3 Beaufort Windstärke herrschten absolut faire Windbedingungen. Hans Peulen  von der Roermondse Roer- en Zeilvereiniging Maas en Roer (RR&ZV)  bewies einmal mehr, dass er eine Klasse für sich ist. In sechs Läufen belegte er fünf Mal den ersten Platz. In einem Lauf wurde er „nur“ Zweiter. Damit gewann Hans Peulen die Holland Trophy souverän mit neun Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Hinter Hans Peulen gaben die deutschen H-Boot-Segler eine ganz starke Vorstellung. In der ersten Hälfte des Ranking konnten sich sechs deutsche und nur zwei holländische H-Boote platzieren. Letztere allerdings auf den Plätzen eins und drei.

Bestplatzierter deutscher Teilnehmer wurde Gerhard Miethe vom Segelsportclub Rursee (SSCR)     auf dem zweiten Platz. Neben einem fünften Platz als Streicher, ersegelte er mit seiner Crew zwei vierte, einen dritten und einen zweiten Platz. Im dritten Lauf gelang ihm ein Sieg. „Man ist schon stolz, wenn man einen Segler wie Hans Peulen zumindestens in einem Lauf besiegen kann“ freute sich Miethe. Den zweiten Platz, den er im ersten Lauf ersegelte, konnte er im Gesamt-Ranking während der kompletten Regatta behaupten. In der Schlussabrechnung erreichte er sechs Punkte Vorsprung auf den dritten Platz.

Insgesamt Dritter wurde die Crew von Marcel Buijs vom ARZV. Drei Punkte Vorsprung trennten ihn vom vierten Platz.

Die perfekt organisierte Veranstaltung und die hervorragende Gastfreundschaft fanden großen Beifall. Wie beliebt die Holland Trophy nicht zuletzt deswegen inzwischen auch in Deutschland ist, zeigt die hohe Anzahl deutscher Teilnehmer.

Der Autor dankt Gerhard Miethe für seine Eindrücke.

Markus Spiecker

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