H-Boot Kanne in Seeshaupt
von Fritjoff Gehrke
Die H-Boot Kanne 2026 in Seeshaupt lockte 27 Schiffe an den Starnberger See und bot den Teilnehmern an beiden Tagen beste Bedingungen bei durchgehend herrlichem Wetter. Am ersten Tag mussten die Crews allerdings zunächst viel Geduld beweisen, denn der leichte Wind ließ lange auf sich warten. Erst am späten Nachmittag konnte schließlich gesegelt werden. Bei den ersten Startversuchen zeigte sich, dass zu Beginn der Saison noch alle hochmotiviert waren, mehrere allgemeine Rückrufe waren die Folge. Erst im dritten Versuch unter Black Flag gelang schließlich ein gültiger Start und das erste Rennen konnte durchgeführt werden. Die bekannten Namen lagen dabei schnell vorne: Lachenschmid, Zauner und Kenter bestimmten das Feld. Der gelungene Auftakt fand am Abend bei hervorragendem Essen und bester Stimmung im Clubhaus einen entspannten Ausklang. Auch am zweiten Tag hieß es zunächst warten, ehe sich genug Wind für weitere Wettfahrten einstellte. Danach konnten noch drei Leichtwindrennen gesegelt werden. Bemerkenswert war dabei der für den Starnberger See ungewöhnlich konstante Wind. Große Dreher oder taktische Überraschungen blieben aus, sodass vor allem Bootsgeschwindigkeit, gute Starts und saubere Manöver entscheidend waren. Insgesamt gingen vier Wettfahrten in die Wertung ein. Besonders souverän präsentierte sich Team Lachenschmid, das mit nur drei Punkten die H-Boot Kanne 2026 gewann.
Bericht: Finn Kenter
Fotos: Ilka Kenter