Senatspreis 2026: Team Kausen ist Ostdeutscher Meister
Drehender Wind, Sonne mit kurzen Schauern und ein Finale, das erst in der letzten Wettfahrt entschieden wurde
Am 10. und 11. Oktober 2026 lud der Berliner Yacht-Club (BYC) zum traditionellen Senatspreis an den Wannsee. Das Wetter meinte es gut mit uns: Meist schien die Sonne, zwischendurch zog der eine oder andere Schauer durch, der aber ganz schnell wieder vorbei war. Dazu wehten drei bis fünf Beaufort. Rund 100 Boote in sechs Klassen gingen auf drei Regattabahnen, die H-Boote segelten dabei ihre Ostdeutsche Meisterschaft aus.
Auf Bahn B schickte Wettfahrtleiter Axel Paul die H-Boote auf den Kurs. Dass er mit seinem Team an beiden Tagen insgesamt sechs Wettfahrten ins Ziel brachte, war eine starke Leistung – denn der Wind war ausgesprochen drehig und machte das Auslegen fairer Bahnen alles andere als leicht.
Ein Niederländer gibt den Ton an
Mit 25 Booten aus Deutschland, den Niederlanden und Dänemark waren die H-Boote gemeinsam mit den J/70 die stärkste Klasse. Lange gab ein Gast den Ton an: Christiaan Klinkenberg mit Harm van Vemde und Joost Vooren (NED 85) gewann gleich die erste Wettfahrt, legte später einen zweiten Tagessieg nach und lag über weite Strecken der Serie in Führung. Am Samstag wie am Sonntag segelten die drei Niederländer schnell, sauber und konstant vorne mit.
Nach dem Zieldurchgang an Land weiterfeiern
Am Samstagabend ging es ins Clubhaus. Bei der traditionellen Senatspreis-Party legte DJ Monte auf, Mayouran und sein Gastronomieteam sorgten für das leibliche Wohl. Es wurde angestoßen und natürlich über die Dreher des Tages gefachsimpelt. Ein herzlicher Dank geht an den BYC, die Wettfahrtleitung, die Jury und alle Helferinnen und Helfer auf dem Wasser und an Land. Wir freuen uns auf das Wiedersehen im nächsten Jahr!
Felix Schütz, PYC, GER 1685